Wege zur Entspannung

 

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Autogenes Training
Das Autogene Training wurde von dem Berliner Psychiater Johannes H. Schultz entwickelt aus der klinischen Hypnose, in den Jahren zwischen 1920 und 1932.
Es ist eine Entspannungsmethode, die mit acht selbst-beeinflussenden Formeln arbeitet, die jeder Übende selbst für sich – im Stillen – anwendet. Man kann hier auch von einer Selbsthypnose sprechen.
Die Grundstufe des Autogenen Training dient vor allem der körperlichen Entspannung, wodurch sich aber auch der Geist entspannen kann. In fortgeschrittenen Bereich können außerdem individuelle sogenannte formelhafte Vorsätze verwendet werden.

Das Autogene Training ist eine wissenschaftliche Methode. Es basiert weder auf esoterischen noch schamanischen Lehren und ist es auch keiner bestimmten Philosophie oder Religion zugeordnet.

In Kursen dient das Autogene Training der Gesundheitsvorsorge. Es ist keine Therapie und es kann auch keinen Arztbesuch ersetzen. Ich habe auch keine therapeutische Ausbildung.

Autogenes Training kann von fast jedem gelernt werden, etwa ab dem Schulkindalter. Es kann im Sitzen oder Liegen geübt werden. Bei Epilepsie und akuten oder schweren neurologischen und psychischen Erkrankungen ist diese Methode nicht empfehlenswert, hier sollte unbedingt vorab eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Das Autogene Training kann bei konsequentem, längerfristigen
Üben diverse psychosomatische Beschwerden lindern oder sogar beseitigen helfen, z.B. Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Rückenschmerzen oder Durchblutungsstörungen. Die gesundheitsfördernden Wirkungen des Autogenen Trainings ist auch durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.
Es ist jedoch kein „Wundermittel“.

Ganz allgemein lässt sich außerdem sagen, dass Autogenes Training einer allgemeinen Leistungsssteigerung dienen kann, sei es im sportlichen Bereich, beruflich oder künstlerisch. Dazu hat es auch schon mehrere Studien gegeben, welche die Wirksamkeit des Autogenen Trainings in dieser Hinsicht belegen. Wobei man dazu sagen muss, dass jede Leistungssteigerung letztendlich begrenzt
ist – jeder Mensch hat seine Bestleistung, die nicht überschritten werden kann.

Außerdem lassen sich gewisse geistige Funktionen mit Autogenem Training intensivieren, z.B. die Konzentration- und die Merkfähigkeit, aber auch die Kreativität. In Zuständen von Ruhe und Entspannung und bei einer absichtslosen Haltung des “Geschehen lassens”, wie es im Autogenen Training der Fall ist, kommen vielen Menschen oft kreative Einfälle. Diese müssen nicht gar nicht
künstlerischer Natur sein, damit sind auch Einfälle gemeint, mit denen z.B. Alltagsprobleme gelöst werden können.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Eine sehr ausführliche Erklärung dieser Methode hat Sabine Fürst hier geschrieben:
http://www.evidero.de/so-funktioniert-die-muskelentspannung-pmr

Phantasiereisen
Phantasiereisen sind geführte Imaginationsübungen, die im Liegen oder Sitzen durchgeführt werden können, am besten mit geschlossenen Augen. Die Kursleiterin erzählt z.B. “Du befindest dich an einem Strand. Es ist schön warm dort und eine leichte Brise weht…” Die Teilnehmer nehmen dann im Geiste innere Bilder eines Strandes wahr. Je nach Thema der Phantasiereise können sie im Geiste beispielsweise auch Personen oder Wesen begegnen, einen inneren Ort der Ruhe oder Kraft finden. Phantasiereisen wirken mit etwas Übung in der Regel sehr entspannend.

 

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