Die Kraft der Langsamkeit

Unsere Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr beschleunigt.
Trotzdem haben wir nicht mehr Zeit.

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Abbildung: Geralt, pixabay

Heute können wir Nachrichten in Sekundenschnelle verbreiten durch E-Mails und in Chats. Auch die Meldungen in sozialen Netzwerken werden im Sekundentakt verbreitet.
Wer früher Briefe verschickte, musste mindestens einen oder mehrere Tage auf Antwort warten.
Heute geht vieles schneller: Reisen, Essen (Fastfood), Lernen, befristete Sonderangebote…
Und viele Menschen wünschen sich auch die schnelle Entspannung für zwischendurch.
Entspannung to go.
Doch durch die allgemeine Beschleunigung können wir andererseits immer mehr Dinge in immer kürzerer Zeit tun. Durch moderne Technologien können wir dies auch immer effizienter tun. Und haben dadurch wieder weniger Zeit, als eigentlich wünschenswert wäre.
Denn es gilt als schick, stets einen vollen Terminplan zu haben. Manche vergleichen unsere heutigen Terminkalender schon mit einem modernen Sklaventreiber.

Langsamkeit dagegen ist verpönt, oder man gilt gar als faul. Doch zumindest zeitweise sollte man sich etwas Langsamkeit gönnen – zur Erholung und Entspannung, zum Ankommen in der eigene Mitte, die man in der Hektik des Alltags aus den Augen verloren hat.

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