Tipps zum Stressabbau

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Langsam und tief durchatmen
Das wirkt schnell und unmittelbar in stressigen Situationen aller Art. Am besten ca. 5 Sekunden lang einatmen, kurz den Atem anhalten und dann bis zu 10 Sekunden lang ausatmen. Falls es die Situation nicht zulässt, die Sekunden zu zählen, einfach so langsam und tief wie möglich atmen, ohne dabei zu hyperventilieren. Nicht ohne Grund rät man gern Menschen, die im Stress sind: „Erst mal tief durchatmen!“

Lachen
Auch Lachen hilft sehr gut gegen Stress, denn es setzt Endorphine, also Glückshormone frei. Interessanterweise sogar dann, wenn wir ohne „echten“ Anlass lachen, oder so tun als ob etwas lustig ist. Im Lach-Yoga wird dies ganz gezielt eingesetzt, denn es ist auch möglich zu lachen, wenn wir uns nicht amüsieren.
Der Körper reagiert selbst auf solch ein künstlich eingeleitetes Lachen positiv
und entspannt sich. Manche Menschen setzten gezielt auf Lustiges, z.B. sehen oder lesen sie gern Komödien, wenn sie krank sind und ihre Genesung beschleunigen möchten. Wissenschaftliche Studien sprechen dafür, dass dies tatsächlich möglich ist, weil Lachen und Humor sich auch positiv auf das Immunsystem auswirken kann.

 Getränke: Grüner Tee statt Kaffee
Sicher, es ist Geschmackssache, aber grüner Tee ist gesünder als Kaffee, da er weniger die Nerven angreift und sogar leicht beruhigend wirken kann. Aber Vorsicht: Auch hier gilt weniger ist mehr, denn auch grüner Tee enthält reichlich Koffein.
Allgemein ist es empfehlenswert viel zu trinken und dabei zuckerhaltige Getränke zu meiden.

Regelmäßiger Sport
Finden Sie eine Sportart, die Ihnen wirklich liegt und bleiben Sie am Ball, denn regelmäßiges Training kann Stress sehr gut abbauen. Nach dem Training fühlen sich die meisten Menschen wohlig-entspannt, außerdem hilft die Konzentration auf den Körper, Bewegungen und Muskel gut beim geistigen „Abschalten“. Ein weiterer Grund: Das Stresshormon Cortisol bringt Fettsäuren als Energiequelle ins Blut. Diese Fettsäuren werden allerdings durch das Training verbraucht, bevor sie im Körper gespeichert werden.

Gesunde Ernährung
Achten Sie auf Ihre Ernährung. Gerade in stressigen Situationen oder unter Zeitnot greifen viele Menschen oft zu „Nervennahrung“ oder ungesunden Fertigprodukten/Junk food. Gerade mit sehr fetthaltiger Kost belasten Sie Ihre Verdauung unnötig. Stark zuckerhaltige Lebensmittel treiben Ihren Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe, lassen diesen aber bald wieder absinken, so dass Sie bald bereits wieder Hunger haben. Bereiten Sie sich z.B. für unterwegs oder für die Mittagspause gesunde Snacks zu, die wenig belasten, damit Sie sich nicht auch noch mit dem Essen Stress bereiten.

Ausreichend Schlaf
Wieviel Schlaf Sie benötigen, um gut ausgeruht zu sein, müssen Sie selbst herausfinden. Bei den meisten Menschen sind es zwischen sechs und acht Stunden. Stellen Sie Ihr persönliches Wohlfühllevel fest und richten Sie es so ein, dass Sie genügend Schlaf bekommen bzw. diesen nachholen, wenn es hin und wieder nicht anders möglich ist. Im Schlaf regeneriert sich der Körper von Grund auf und „tankt auf“.

Finden Sie für sich auch ein individuelles Ritual vor dem Einschlafen, wenn Sie damit Schwierigkeiten haben sollten. Dadurch verdeutlichen Sie Ihrem Körper, dass er sich nun bald auf das Schlafen einstellen kann. Verzichten Sie auf Arbeit am PC oder aufregende Filme direkt vor dem Schlafengehen. Das Flimmern des Bildschirm wirkt sich spätabends eher negativ aus, da der Körper nun eigentlich auf Dunkelheit „programmiert“ ist.

Bewusste Entspannung
Das geht mit vielen verschiedenen Entspannungsverfahren, z.B. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training, Qi Gong, Tai Chi, Yoga, Meditation…Hier kommen Sie ganz gezielt zur Ruhe und lernen, Ihren Körper bewusster wahrzunehmen. Die meisten Entspannungsverfahren wirken sich positiv auf Körper, Geist und Seele aus und können teilweise auch psychosomatische Beschwerden lindern, z.B. Schlafschwierigkeiten, Rückenschmerzen, Nervosität oder Spannungskopfschmerzen. Und: Wer regelmäßig trainiert, ist auch bei zukünftigem Stress besser gewappnet.