Warum ist Entspannung so wichtig?

 

Viele Menschen sind im Dauerstress heutzutage: Es gibt hohe Anforderungen im Beruf, in der Schule, Ausbildung, dem Studium oder den „Spagat“ von Müttern und Vätern zwischen beruflichen Verpflichtungen und den Bedürfnissen der  Kinder und des Partners. Stress als solcher ist noch gar nicht das Problem, sondern wie dieser empfunden wird. Wer „Eu-Stress“, den sogenannte guten Stress erlebt, ist eher positiv angeregt. Das kann z.B. das Lampenfieber eines Bühnendarstellers sein oder die Aufregung vor einem Wettbewerb, oder generell anregende Aufgaben.
„Dis-Stress“ dagegen, als der als negativ empfundene Stress, kann auf Dauer zu (ständiger) innerer Anspannung, psychosomatischen und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Hier ist ein Ausgleich, eine gute Work-Life-Balance erforderlich.

So manch einer erlebt aber auch sein

e Freizeit als stressig oder kann auf Dauer nicht richtig „abschalten“, z.B. wegen zuvieler oder eher schädlicher Freizeitaktivitäten bis hin zu zuviel „social networking“ – aus Angst, man könnte etwas verpassen. In der Jugendsprache bezeichnet der Begriff „Smombie“ neuerdings beispielsweise Menschen, die von ihrer Umwelt nichts mehr mitbekommen, weil sie apathisch wie Zombies ständig auf ihr Smartphone starren.

Manche Menschen greifen dann regelmäßig am Feierabend oder am Wochenende zum Alkohol oder rauchen, um ihre Nerven zu beruhigen. Dieses Verhalten oder auch anderes Suchtverhalten (z.B. Kaufsucht, Internetsucht, Ess-Sucht) mag zwar kurzfristig und oberflächlich „helfen“, führt langfristig aber in der Regel zu gesundheitlichen oder sogar sozialen Problemen.

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Nachhaltigere, ganzheitliche Methoden zur Entspannung

In der Ruhe liegt die Kraft
Mittlerweile belegen wissenschaftliche Studien, z.B. aus der Hirnforschung, dass regelmäßig angewandte Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation nachhaltige positive Wirkung haben auf Psyche und Körper. So können z.B. psychosomatische Beschwerden in vielen Fällen auf  ganzheitliche Weise gelindert werden, aber auch der Geist profitiert. Mehr Gelassenheit, Kreativität, inneres Gleichgewicht kehren ein.

Entspannung durch Bewegung
Manche Menschen können übrigens besser „abschalten“, wenn sie in Bewegung sind, also durch sportliche Aktivitäten. Beispiele hierfür sind Geh-Meditationen, Yoga, Qi Gong, Tai Chi, Team-Sportarten, Tanzen, Fitness, Schwimmen, Fahrradfahren oder ähnliches.

Wie können Sie sich entspannen?
Wenn Sie herausfinden möchte, welche Form der Entspannung für Sie die angemessene ist, fragen Sie sich einmal, wie erleben Sie Stille? Können Sie eine Weile still sitzen oder liegen, ohne „hibbelig“ zu werden? Wenn Sie dies mit Ja beantworten können, ist eine ruhige Form der Entspannung für Sie vermutlich richtig.

Beziehungsweise was empfinden Sie, wenn Sie sich intensiv sportlich betätigt haben? Vielleicht können Sie nicht lange still sitzen oder liegen, fühlen sich aber nach Sport so richtig wohlig-entspannt und haben das Gefühl, dass dabei auch Ihr Geist zur Ruhe gekommen ist. Dann ist vermutlich in Entspannungsverfahren in Bewegung für Sie besser geeignet.
Probieren Sie es einfach einmal aus.

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